Warndurchsagen

Privatradios und Ragional-TV zahlen für das Basis-Paket nichts

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SFTP-Anbindung für Stationen unter einer Million Nutzer pro Tag ist kostenfrei.

11. November 2020

Mal eine gute Nachricht: Privatradios und regionales TV zahlen für den Zugang zu Warnmeldungen per SFTP nichts, jedenfalls bis zur Grenze von einer Million Nutzern. Das bestätigte das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK) der APR auf Anfrage. Dieses Thema war nach dem Webinar der APR zu dem Thema offen geblieben. Die Kosten werden in dem Fall vom Bund getragen. Die Anbindung per Satellit ist von dieser Kostenregelung nicht erfasst.

Das BKK weist darauf hin, dass es in einzelnen kommunalen Bereich auch Sondervereinbarungen gibt. Beispielhaft für eine solche Kooperation hat man Radio X genannt. Dort haben der Sender und die Feuerwehr der Stadt die Vereinbarung mit den BBK gemeinsam abgeschlossen. Darüber hinaus bestehen in einigen Kommunen zwischen den Lokalradios und den Leitstellen der (Berufs-)Feuerwehren Vereinbarungen, die es den Leitstellen erlauben, sich in das laufende Programm aufzuschalten, um Durchsagen an die Bevölkerung zu senden. Dies geht nach Kenntnis des BKK teilweise so weit, dass hierzu technische Vorrichtungen vorgehalten werden, um dies unmittelbar durch die Leitstelle vorzunehmen.

Das Muster der "Multiplikatoren-Vereinbarung" liegt der APR vor, wir dürfen sie - aus Gründen, die wir nicht nachvollziehen - an dieser Stelle nicht vorhalten. Wer sie haben möchte, meldet sich MAIL per Mail, das geht dann.

Release 11. November 2020, 11:20 - OR